Montag, 20. Oktober 2008
Die Anonymen
Zu erst in der S-Bahn. All diese Dorftrottel, die auf ihrer täglichen Flucht in die nächst größere Stadt sind. Sie wollen alle raus, weg von hier. Wie Ratten verlassen sie das sinkende Schiff mit Namen Kleinstadt.
In der nächsten Stadt kotzt der Zug sie dann aus all seinen Öffnungen in kleinen Haufen auf den Bahnsteig. Dort vereinigen sie sich zu einer grauen Masse mit anonymen Gesichtern. Wie eine ferngesteuerte Gruppe Zombies rauschen sie die Treppen vom Bahnsteig runter. Und ich mitten unter ihnen. Mitgerissen. DAS WILL ICH NICHT!!! Ich bleibe mitten auf der Treppe stehen und sehe zu wie die Anonymen an mir vorbei strömen. Danach verpasse ich meinen Zug, aber das war es wert. Ich halte Pünktlichkeit eh für ein übertriebenes Konstrukt dieser anonymen Gesellschaft. Ich setze mich auf den nächsten Bahnsteig und warte auf den Zug, den ich so eben verpasst habe. Dauert nur eine Stunde. Ich nutze die Zeit und beobachte die Anonymen. Wie sie da stehen, von ihren eigenen Werten und Normen wie Bandage-Sklaven bis zur völligen Reglosigkeit verschnürt. Bloß nicht auffallen.
Als ich, aufgrund der (für meinen Geschmack) viel zu frühen Tageszeit, herzhaft gähne spricht mich eine Anonyme an: "Man hält doch die Hand vor den Mund, wenn man gähnen muss!" Ich lache sie aus und mache mir Gedanken darüber, ob einer von uns beiden wohl sterben muss, wenn ich die Hand nicht vor den Mund halte. Ich schaue die Anonyme an und gähne noch ein mal, ohne Hand versteht sich!
Dienstag, 15. Juli 2008
CSD 2008 bunt bunter Köln
Dienstag, 13. Mai 2008
Zitate aus meiner Umgebung
Musiker: "Boah...dafür geb´ ich dir fett einen aus, wenn ich mein Arbeitslosengeld gekricht hab."
Montag, 21. April 2008
Zitate aus meiner Umgebung
hatte schon schiss, das man das nich so macht
nein scherz
war mir egal, ob man das so macht
scheiß auf vergesellschaftung
Samstag, 22. März 2008
Zitate aus meiner Umgebung
mein Kind könnte dann erstens sagen "Mein Vater ist ein Wichser" (da er dann ja in ein Becher gewichst hat um dieses Kind zu zeugen) und zweitens bekommt es dann zu seiner Geburt ein t-shirt, auf dem steht: "my father is my uncle!"
naja hätte was...is interessant, auf was für Gedanken frau so kommen kann.
Mittwoch, 19. März 2008
ECHT GUT !
unbedingt reinschauen, anhören, lesen oder ansehen!!!!
Ein Poet, gefangen im Körper eines jungen Mannes, der sich mit mit mehr oder weniger alltäglichen Situationen auf skurile Weise auseinander setzt... ECHT GUT!
Viel Vergnügen wünscht
Karina
Sonntag, 16. März 2008
Zitate aus meiner Umgebung
Lehrer: "Für den Backstagebereich gibt es so Bändchen... wollt ihr auch ein Bändchen?"
Musiker: "Nur wenn wir unsere Lebensberechtigungsbescheinigung bei unserem zuständigen Gauleiter vorzeigen müssen! "
Zitate aus meiner Umgebung
Im Zoo " Beeilung, wir sind nicht zum Spass hier!!"
und:
"Finger wech vom Pimmel"
und:
"Die L**** kann voll krass furtzen. Ich find das cool. Ich brauch sone Frau!!!"
(wobei ich bemerken muss das L**** die Freundin des Zitieren ist)
bis bald
Karina
Mittwoch, 20. Februar 2008
Verenas Weltherrschaftsplan
Der kleine- große
Weltherrschaftsplan der Verena
ü Antarktis wird mein Basislager errichtet (ein unterirdisches Gebäude in Tarnung eines Iglus)
ü Nordamerika: Stromnetz wird lahm gelegt und die Pipelines in Brand gesteckt (*böse lach*), anschließend plündere ich die Waffenlager
§ Absolutes Chaos bricht aus
§ Wirtschaftssystem bricht zusammen
§ Die Wirtschaftssysteme anderer Länder werden gefährdet (Entstehung finanzieller Krise)
§ Anfänglicher Krieg untereinander
ü Australien wir zu einem Gefängnis, für alle die gegen mein System sind, umfunktioniert (Name: Fort Australia)
ü Europa: genmanipulierte Zombies (die unter meiner Herrschaft stehen) werden in Europa freigelassen, überlebende Gefangene werden ins Fort Australia gesteckt und zur Zucht und Ordnung erzogen, Europa wird zum Versorgungs- und Anbaugebiet (siehe die passenden Temperaturen) umfunktioniert und durch meine genmanipulierten Zombies kontrolliert (Zwangsarbeit ist toll!)
ü Asien: Errichtung eines 2. Lagers in den Bergen von Tibets (so ecke China da oben links), Arbeitslager werden für den Kohle- und Steinabbau sowie der sibirischen Bodenschätze erbaut (Japaner zur Zwangsarbeit *muhahaha*)
ü Afrika: TOTALE VERNICHTUNG (aus Gründen der Hygiene und Prävention von Krankheitsübertragung), Rekrutierung weiterer militärischer Truppen gegen Marijke und Astrid
ü Südamerika: ABSOLUTE ZERSTÖRUNG!!!!
§ Bei Erfolg bekommen Stella, Karina und Nina diesen Kontinent (müssen aber Abgaben an mich zahlen, so was wie Wegesteuer im Mittelalter *lach*)
bis dald karina
Montag, 18. Februar 2008
FETTNÄPFCHEN
Ich habe mich grade in nem chst mit ner Lesbe aus Kannada unterhalten und wir haben so über dies und das geredet...unter Anderem auch darüber, was der mieseste Ort war an dem wir mal übernachten mussten...
Ich hab ihr erzählt, das ich mal auf nem Bauernhof schlafen musste und dass das Bett so gequietscht hat und das die Kühe so gestunken haban und das ich Kühe nicht leiden kann und so...naja und da eröffnet sie mir, dass sie Farmerin ist...
also wenn das nicht der fettnapf des Monats war weiß iches auch nicht...
so gute Nacht
Samstag, 16. Februar 2008
Verwirrung???
Ich hatte grade ein SEHR verwirrendes gespräch mit fabian...zu erst ging es darum, dass wir uns gleich treffen wollten...aber der kerl kommt vom hölzchen aufs stöckchen...
Mittwoch, 30. Januar 2008
Socken und Sozialisation
OK Sozialisation ist die Anpassung eines Individuums an eine Gesellschaft. Bei mir hat das alles soweit ganz gut funktioniert, also wenn es unbedingt erforderlich ist kann ich mich an die Gesellschaft anpassen...nur ich will es halt nicht immer.
Laut Freud funktioniert Sozialisation so, dass das ES(welches die Triebe und Urinstinkte verkörpert) und das ÜBER-ICH (welches die Werte und Normen der Gesellschaft darstellt) in einer Instanz, dem ICH, vereint werden(ok das ist die ganz spartanische Kurzformaber in etwa stimmt dies so).
hmm...so weit so gut.
Nach Mead funktioniert Sozialisation so, dass man als Kind in Spielen die Rollen der Gesellschaft nachahmt...später werden dann mehrere rollen in das Spiel mit einbezogen(klassisch: Mutter-Vater-Kind spiele) naja und dann entwickelt man aus seiner individuellen Kreativität seine Individualität...auch verkürzt dargestellt aber das dürfte so stimmen...vielen dank an dieser stelle an meinen Soziologie Prof.
also was haben jetzt meine unterschiedlichen Socken mit Soziologie gemein...meine Individualität oder nach Freud mein ICH mag es nunmal nicht sich an viele Normen anzupassen...also verstoße ich um meinen Alltag etwas interessanter zu machen immer wieder gegen kleine Normen die eigentlich keinen stören sollten...wie zum Beispiel meine Socken...in der Gesellschaft ist es normal zwei gleiche Socken zu tragen...aber wenn ich meine Socken wasche bekomme ich jedoch immer einzelne Socken von meiner Waschmaschine zurück...warum sollte ich mir also die mühe machen die Socken zu Pärchen zu sortieren nur damit sie beim nächsten Waschgang von meiner Waschmaschine wieder getrennt werden??? und da ich diese Norm der gleichen Socken als überbewertet empfinde trage ich halt verschiedene Socken...
das ist zwar nicht die einzige Norm gegen die ich gerne mal verstoße aber ich glaube die belangloseste...also es macht echt Spaß sich mal über Belanglosigkeiten, wie Socken, Gedanken zu machen... sollte jeder mal ausprobieren...
Freitag, 18. Januar 2008
Kuss
Is mir grade so durch den Kopf gegangen und ich wollte es mal eben loswerden
bis bald
Die erste eigene Wohnung
Es herrscht ein Gefühl grenzenloser Freiheit im meinem Bauch.
der Bericht kommt etwas spät, aber wir haben noch kein Internet und so bin ich auf die Anschlüsse meiner Freunde und meiner Uni angewiesen.
Am 31.12. war die Schlüsselübergabe...es war ein wunderschönes Gefühl endlich meinen eigenen Wohnungsschlüssel in der Hand zu haben.
Naja wir (also mein Mitbewohner Bene, mein dad, meine Schwester und ich) haben dann am 1.1.08 mit den Renovierungsarbeiten angefangen und haben dann eine Woche lang nichts anderes mehr getan, als Tapeten abreißen, neu tapezieren und zu streichen. Von Morgens bis Abends...
Aber jetzt ist es geschafft.
Bene und ich wohnen in unserer eigenen Wohnung.
ich werde mich demnächst nochmal melden und Bericht erstatten, welche neu gewonnenen Freiheiten und Pflichten wir entdeckt haben und was wir für kranke Aktionen wir starten...
Bis denne
Karina